Röntgen beim Kieferorthopäden: Wie oft und wie sicher ist das?

Kurz gesagt

Röntgenaufnahmen helfen, Zahn- und Kieferlage genau zu beurteilen – sie werden nur gemacht, wenn sie für die Diagnostik wirklich nötig sind. Moderne digitale Geräte arbeiten mit sehr geringer Strahlendosis. Die Aufnahmen werden immer sorgfältig abgewogen.

„Muss das sein?" – die Frage nach dem Röntgen ist verständlich, gerade bei Kindern. Die kurze Antwort: nur, wenn es einen echten diagnostischen Nutzen hat.

Wofür Röntgen nötig ist

Manches lässt sich von außen nicht beurteilen: die Lage noch nicht durchgebrochener Zähne, die Wurzeln, die Kieferrelation. Für einen sicheren Behandlungsplan sind solche Aufnahmen an bestimmten Punkten der Behandlung wichtig.

Wie sicher ist das?

Moderne digitale Röntgengeräte kommen mit einer sehr geringen Strahlendosis aus. Jede Aufnahme unterliegt der rechtfertigenden Indikation – das heißt: Sie wird nur gemacht, wenn ihr Nutzen das minimale Risiko klar überwiegt.

Wie oft?

So selten wie möglich, so oft wie nötig. In der Regel genügen wenige Aufnahmen über die gesamte Behandlung. Beim ersten Termin wird nicht automatisch geröntgt – wir besprechen jede Aufnahme vorher mit Ihnen.

Häufige Fragen

Wird beim ersten Termin schon geröntgt?
Nicht zwingend. Eine Aufnahme erfolgt nur, wenn sie für die Diagnostik nötig ist – und immer nach vorheriger Absprache mit Ihnen.
Ist Röntgen für mein Kind gefährlich?
Die Strahlendosis moderner digitaler Geräte ist sehr gering. Jede Aufnahme wird sorgfältig abgewogen und nur bei echtem Nutzen durchgeführt.
Dr. Anne Moser
Dr. Anne Moser MHBA
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie · KIEFERFREUNDE im Weberhaus, Potsdam
Veröffentlicht am 26. August 2026

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht die persönliche Untersuchung und Beratung in unserer Praxis.

Persönlich beraten lassen

Jeder Kiefer ist anders. In einem ersten Termin schauen wir uns Ihre Situation individuell an.

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