Zähneknirschen bei Erwachsenen: Ursachen und was hilft

Kurz gesagt

Zähneknirschen (Bruxismus) passiert meist unbewusst im Schlaf und wird oft durch Stress begünstigt. Auf Dauer kann es Zähne, Kiefergelenk und Muskulatur belasten. Eine individuell angepasste Aufbissschiene schützt die Zähne und entlastet das Gelenk.

Viele Menschen knirschen oder pressen nachts mit den Zähnen, ohne es zu merken – oft fällt es erst der Partnerin, dem Partner oder beim Zahnarzt auf.

Warum wir knirschen

Häufig spielt Stress eine Rolle: Anspannung entlädt sich nachts über die Kaumuskulatur. Auch eine ungünstige Bisslage kann beitragen. Die genaue Ursache ist individuell verschieden.

Mögliche Folgen

Dauerhaftes Knirschen kann Zähne abnutzen, zu Verspannungen und Kopfschmerzen führen und das Kiefergelenk belasten – es steht oft in Zusammenhang mit CMD.

Was hilft

Eine individuell gefertigte Aufbissschiene für die Nacht schützt die Zähne und entlastet Gelenk und Muskulatur. Ergänzend helfen Entspannungstechniken und, wo möglich, der Abbau von Stress.

Häufige Fragen

Zahlt die Krankenkasse eine Aufbissschiene?
Bei entsprechender medizinischer Indikation ist eine Aufbissschiene in der Regel eine Kassenleistung. Wir klären das im Einzelfall mit Ihnen.
Kann man sich das Knirschen abgewöhnen?
Da es meist unbewusst im Schlaf passiert, ist reines „Abgewöhnen" schwierig. Schiene, Stressabbau und Entspannungsübungen sind die üblichen Ansätze.
Dr. Anne Moser
Dr. Anne Moser MHBA
Fachzahnärztin für Kieferorthopädie · KIEFERFREUNDE im Weberhaus, Potsdam
Veröffentlicht am 27. März 2026

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht die persönliche Untersuchung und Beratung in unserer Praxis.

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Jeder Kiefer ist anders. In einem ersten Termin schauen wir uns Ihre Situation individuell an.

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