Kombinierte Behandlung mit Kieferchirurgie – wann ist eine OP nötig?
Eine Operation wird nötig, wenn nicht nur die Zähne, sondern die Kiefer selbst deutlich fehlgestellt sind. Bei ausgeprägten Lagefehlern der Kiefer reicht eine Zahnspange allein nicht. Dann kombiniert man Kieferorthopädie mit einem chirurgischen Eingriff. Diese Entscheidung fällt nach sorgfältiger gemeinsamer Diagnostik.
Manchmal liegt eine Fehlstellung nicht an den Zähnen, sondern an der Stellung der Kiefer zueinander. In solchen Fällen kann eine kombinierte Behandlung sinnvoll sein. Hier ein ruhiger Überblick.
Wenn die Zähne allein nicht reichen
Zähne lassen sich in ihrem Knochen bewegen – aber nicht unbegrenzt. Sind Ober- und Unterkiefer stark unterschiedlich groß oder verschoben, stößt die reine Zahnkorrektur an ihre Grenzen. Dann kann ein Eingriff die Kiefer in ein harmonisches Verhältnis bringen.
Wie eine solche Behandlung abläuft
- Vorbereitung: eine Zahnspange richtet die Zähne für die OP aus
- Operation: der Kiefer wird in die richtige Position gebracht
- Feinabstimmung: die Spange bringt den Biss zum Abschluss
- Retention: ein Retainer sichert das Ergebnis
Eine gut abgewogene Entscheidung
Ein solcher Eingriff will gut überlegt sein. Wir beraten Sie ehrlich, wägen mit Ihnen Nutzen und Aufwand ab und arbeiten eng mit der Kieferchirurgie zusammen – ganz ohne Druck.
Häufige Fragen
Ist eine Kiefer-OP immer zwingend?
Wer entscheidet, ob operiert wird?
Quellen
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht die persönliche Untersuchung und Beratung in unserer Praxis.
Persönlich beraten lassen
Jeder Kiefer ist anders. In einem ersten Termin schauen wir uns Ihre Situation individuell an.